Soziales Neuss

Themen, Termine und Veranstaltungen in Neuss

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Archiv: Diakonie Neuss

2010 19 Februar

Treff 20 auf der südlichen Furth

Kategorie: Einrichtungen, Stadtteilarbeit | Kommentare geschlossen | Druckansicht

Das Wohnquartier “südliche Furth”, 2007 vom Neusser Bauverein auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes errichtet, wurde jüngst mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet. Dies war Anlass für die NGZ, über das Leben der Bewohner des Viertels zwischen Wingender- und Karl-Arnold-Straße zu berichten.

Im Mittelpunkt des Wohnquartiers und auch des Berichts steht der Treff 20, ein Mehrgenerationenhaus und Stadtteiltreff des Diakonischen Werks Neuss. Der Treff wurde schon bei der Planung des Viertels berücksichtigt und ist heute nicht nur belebter und beliebter Treffpunkt für die Nachbarschaft, sondern auch Ort für soziale Dienstleistungen aller Art. Der Artikel beschreibt sehr gut, wie wirksam eine funktionierende Stadtteilarbeit ist.

NGZ vom 19.02.2010: Leben im prämierten Viertel

2010 27 Januar

Protest beim Jugendhilfeausschuss

Kategorie: Politik | Kommentare geschlossen | Druckansicht

Artikel in der Westdeutschen Zeitung
Artikel in der Neuss Grevenbroicher Zeitung

Gegen die angekündigten Sparmaßnahmen der Stadt Neuss im Jugend- und Sozialetat protestierten heute anlässlich der Sitzung des Jugendhilfeausschusses zahlreiche Neusser Bürgerinnen und Bürger. Obwohl es bei den Sparplänen im wesentlichen um die Belange Jugendlicher und Kinder geht, waren erstaunlich viele Erwachsene vor Ort, die sich um die Entwicklung der sozialen Arbeit in Neuss sorgten. Auch MitarbeiterInnen aus sozialen Einrichtungen wollten aus erster Hand wissen, wie es in ihren Arbeitsbereichen weitergehen soll. Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände in Neuss verteilte ein Flugblatt, um auf die Leistungen hinzuweisen, die gefährdet sein könnten.

Zunächst versammelten sich die betroffenen BürgerInnen in der Rathauspassage, präsentierten Transparente und Schilder und zeigten allein durch ihre Anwesenheit, dass sie die Pläne so nicht hinnehmen wollen. Im Foyer vor dem Ratssaal wurde es dann so eng, dass sich die PolitikerInnen den Weg durch Tanzgruppen, Skateboarder und Mütter mit Kinderwägen bahnen mussten.

Während der Ausschusssitzung war die Zuschauertribüne voll besetzt. Sie leerte sich, als das Abstimmungsergebnis feststand: der Jugendhilfeausschuss beschloss, den Haushalt mit den Beträgen wie in 2009 fortzuführen und zusätzlich 20.000 Euro für die Jugendarbeit in Allerheiligen einzuplanen. Erst in den Folgejahren sollen zusammen mit den Wohlfahrtsverbänden größere Einsparmöglichkeiten gefunden werden. Dieser Beschluss muss allerdings noch die Hürden “Finanzausschuss” und “Rat” überwinden, um wirksam zu werden.

100130_stadt-kurier_lebhafter_protest_gegen_sozialkuerzungen Und hier noch ergänzend der Stadt-Kurier-Artikel “Lebhafter Protest gegen Sozialkürzungen” vom 30.01.2010 zu den Aktionen vor und während der  Jugendhilfeausschusssitzung (Klick aufs Bild zum Vergrößern).

2010 22 Januar

Im Blickpunkt: Streetwork

Kategorie: Jugendarbeit | Kommentare geschlossen | Druckansicht

“Neuss. Über Jahre hinweg waren sie für andere da. Haben bei Wohnungsproblemen geholfen, sind mit zur Drogenberatung gegangen, haben einen Ausbildungsplatz besorgt. Jetzt, da die Streetworker selbst Hilfe brauchen, sind Sarah, Souad, Dennis, Oliver und Daniel gekommen, um sie zu unterstützen…………..”

Aus dem WZ-Artikel: Erfttal – “Zählt das alles nichts?” vom 22.01.2010

Hier der Artikel: WZ_22.01.2010_Zählt das alles nichts

2010 15 Januar

Pressekonferenz der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände

Kategorie: Politik | Kommentare geschlossen | Druckansicht

Wie schon angekündigt, haben in dieser Woche Gespräche der Wohlfahrtsverbände mit den Neusser Parteien und der Verwaltung zu den Haushaltseinsparungen stattgefunden. Heute stellten die Wohlfahrtsverbände ihre Positionen nochmals in einer Pressekonferenz dar. Die Artikel der NGZ und der WZ finden Sie unter den folgenden Links:

NGZ_15.01.2010_Jugendarbeit-hier spart die Stadt

WZ_15.01.2010 Wohlfahrtsverbände wollen Kürzungen nicht hinnehmen

2010 12 Januar

Wohlfahrtsverbände suchen Gespräch mit Parteien

Kategorie: Arbeitskreise, Politik | Kommentare geschlossen | Druckansicht

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände trifft in dieser Woche mit VertreterInnen aller Fraktionen zusammen, um die Auswirkungen der Spar- und Streichungsvorstellungen im städtischen Haushalt auf die soziale Versorgung aufzuzeigen. Ziel ist es, das bestehende soziale Netz zu erhalten und zu stärken.

Für Freitag ist zu diesen Gesprächen eine Pressekonferenz geplant. Dann an dieser Stelle mehr zu den Inhalten der Gespräche.

Der Zeitungsartikel der NGZ zu der Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände zu den Etatankündigungen der Stadt Neuss findet sich unter folgendem Link:

NGZ20091217_2

2009 13 Dezember

Einsparungen im Jugend- und Sozialhaushalt

Kategorie: Politik | Kommentare geschlossen | Druckansicht

Am 26.10.2009 lud die Stadt Neuss die Vertreter der Neusser Sozialverbände zu einem Gespräch, in dem über mögliche Einsparungen im Jugend- und Sozialhaushalt informiert wurde. Tags darauf standen diese Zahlen auch in der Zeitung und auf der Webseite der Stadt Neuss.

Faktisch bedeuteten diese Sparvorschläge einen radikalen Einschnitt in die soziale Landschaft.

2009 12 Dezember

Streetwork

Kategorie: Jugendarbeit | Kommentare geschlossen | Druckansicht

“… wichtige Aufgaben im Sozial- und Jugendbereich in Frage gestellt werden müssen. Zu diesen Aufgaben gehören [...] der Einsatz der fünf städtischen Streetworker …”

So steht es auf der Internetseite der Stadt Neuss. Dies ist bemerkenswert, denn  erst im Februar 2009 entschied der Jugendhilfeausschuss, eine zusätzliche Streetworkerstelle in Weckhoven einzurichten, da dort der Bedarf für solch eine soziale Arbeit unübersehbar war. Mittlerweile hat sich längst gezeigt, dass diese Entscheidung richtig war: die Hilfsangebote der beiden Streetworker (jeweils eine halbe Stelle) in Trägerschaft von Diakonie und SkF werden über alle Maßen angenommen.

Streetwork in Weckhoven ist bereits eng vernetzt mit anderen sozialen Einrichtungen und Behörden, aber auch mit den schon länger erfolgreich arbeitenden Streetworkern in der Innenstadt/Nordstadt sowie in Erfttal. So können gemeinsame Ressourcen genutzt werden, wie etwa die Notschlafstelle für junge Menschen. Dieses Angebot wurde noch im Sozialausschuss am 19.08.2009 hoch gelobt:

“Abschließend kann wohl gesagt werden, dass eine Vermittlungsquote von über 50% bei dieser schwierigen Klientel einmal mehr in eindrucksvoller Weise die geleistete sehr gute Sozialarbeit von Streetlife unterstreicht. Die Sozialverwaltung wird daher auch in Zukunft versuchen, dieses Projekt zu fördern und mit den erforderlichen Finanzmitteln auszustatten.”

Alles andere wäre unverständlich.


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