Wie schon der Finanzausschuss des Kreises hat der Finanzausschuss der Stadt Neuss in seiner gestrigen Sitzung für das Jahr 2010 die Mittel zum Betrieb der Beratungsstelle in den Sozialetat eingestellt. Vorbehaltlich des Beschlusses des Rates der Stadt Neuss ist für das laufende Jahr der Erhalt der Beratungsstelle gesichert.
Kategorie: Beratung
2010 3 März
Arbeitslosenberatung gesichert
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2010 22 Februar
Kids im Zentrum – ein Angebot für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien
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Kids im Zentrum ist ein Angebot der Suchtkrankenhilfe des Caritasverbandes im Rhein-Kreis Neuss. Dieses Angebot ist aus der Arbeit mit Abhängigen und deren Angehörigen im Ons-Zentrum vor beinahe 15 Jahre erwachsen. Während der Suchtkranke und der Co-Abhängige im Focus der Suchthilfe stehen, werden die Kinder und Jugendlichen leicht vergessen oder übersehen nach dem Motto: “Die haben nichts mitbekommen”. Zum Glück für die betroffenen Kinder und Jugendlichen hat sich diese Sichtweise langsam verändert – Kinder und Jugendliche sind mitten in der Suchtdynamik verhaftet und in ihrer Entwicklung eingeschränkt und gefährdet.
Das Angebot von Kids im Zentrum wird im NGZ-Artikel vom 22.02.2010 beschrieben (Caritas hilft Kindern aus Suchtfamilien); die Angebote des alkoholfreien Ons-Zentrum werden im StattBlatt sehr lebendig skizziert (StattBlatt 02/2010 Ons Zentrum).
Weitere Infos über die Suchthilfe der Caritas hier.
2010 10 Februar
Aktuelles aus dem Kreis
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2010 1 Februar
Sparmaßnahmen: Der Beratungsstelle für Arbeitslose an der Drususallee droht das Aus
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“Neuss: Hartz-IV-Antrag im vierten Versuch bewilligt” – unter dieser Überschrift berichtet die WZ von einem Lokaltermin in der Arbeitslosenberatungsstelle des Ev.Kirchenkreises Gladbach-Neuss auf der Drususallee 81.
Der Untertitel “Sparmaßnahmen: Der Beratungsstelle für Arbeitslose an der Drususallee droht das Aus” weist darauf hin, dass die Arbeit nach wie vor gefährdet ist (siehe auch 14.01./21.01./22.01.); Kreistag und Stadtrat müssen diese Arbeit von der ausdrücklichen Wunschliste in ihre Etats aufnehmen.
WZonline_1.02.2010_Neuss: Hartz-IV-Antrag im vierten Versuch bewilligt
Weitere Informationen und Hintergründe sind in 2 Artikeln der WZ vom 22.01. und 23.01.2010 festgehalten:
2010 22 Januar
Zukunft der Arbeitslosenberatungsstelle
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In der Sitzung des Sozialausschusses am Donnerstag war auch die Etatisierung der Arbeitslosenberatungsstelle Gegenstand der Beratungen. In der inhaltlichen Bewertung bestätigte der Ausschuss seine Diskussionsergebnisse aus der Sitzung vom Mai diesen Jahres. Einer Etatisierung wollte der Ausschuss jedoch nicht entsprechen, sondern beschloss, den Anteil der Stadt in Höhe von 16 000.-€ dann in einen Nachtragshaushalt zu stellen, wenn der Kreis seinen Anteil von 32 000.–€ in seinen Etat eingestellt hat. Dort steht die Beratungsstelle auf der Wunschliste der Parteien.
2010 14 Januar
Schuldnerberatung – Arbeitslosenberatung – Verbraucherberatung
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Der Rat der Stadt Neuss hat sich im Grundsatz für eine Verbraucherberatungsstelle in Neuss mit ihrem umfassenden Profil ausgesprochen. Dies stellt der Stadtkurier in seiner Ausgabe vom 13.01.2010 dar (Stadtkurier 13012010_2).
Der Hinweis auf den nicht abgedeckten Beratungsbedarf Neusser BürgerInnen macht deutlich, dass es sich hierbei um ein zusätzliches Beratungsangebot handeln muss.
Diakonie und Sozialdienst Katholischer Männer unterhalten seit Jahrzehnten mit ihren Schuldnerberatungsstellen ein hochqualifiziertes Angebot für Menschen, die in die Verschuldung geraten sind. Die hohen Beratungszahlen machen die Notwendigkeit des Angebotes überdeutlich. Wie im Artikel angesprochen kann eine Verbraucherberatung hier eventuell entlastend wirken, kann aber die bestehende Arbeit nicht ersetzen. Angesichts einer realistischen Erwartung an die Ausstattung der Stelle wird sie mit der Wahrnehmung der Aufgabenbereiche um Verbraucherschutz, Wohnen, Energie, Bauen, Mietrecht usw. voll und ganz ausgelastet.
Die Arbeitslosenberatungsstelle des Ev. Kirchenkreises Gladbach-Neuss stellt seit 25 Jahren ein weiteres Standbein einer spezialisierten Beratung für betroffenen BürgerInnen dar. Die hier vorgehaltenen Fachkenntnisse sind angesichts der Komplexität der rechtlichen Zusammenhänge nicht ersetzbar. Gerade die Nachrichten über die hohe Zahl erfolgreicher Einspruchsverfahren aus den letzten Tagen unterstreicht die Bedeutung dieses Angebotes. Alle politischen Fraktionen erkennen dies auch an.
Zur Zeit hat der Beschluss des Sozialausschusses der Stadt – ebenso wie der Beschluss des Sozialausschusses des Kreises – noch Geltung, dieses Beratungsangebot weiterzutragen und zu finanzieren (Beschlussprotokoll Sozialausschuss). Dagegen weist der Haushaltsplan der Verwaltung diese Mittel nicht aus.
Diese Nicht-Etatisierung bedeutet eine Gefährdung dieser Beratung.
Hier ein NGZ-Artikel vom 28.05.2009 zu dieser Thematik:
